Top 10 Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech – SIHH 2017 [Update: Wristshot] Replica Uhren Kostenloser Versand

Mein Fazit: mit PAM 617 und PAM 629 hat Officine Panerai wieder einmal zwei äußerst begehrenswerte Special Editions herausgebracht. Speziell die 629 mit ihrer Kombination von California-Dial und Luminor-Gehäuse hat das Zeug zu einem echten Klassiker, auch wenn – oder gerade weil – diese Kombination historisch gesehen nicht so ganz stimmig ist.Die größte Schwierigkeit dürfte es aber einmal mehr sein, noch ein frei verkäufliches Exemplar bei Boutiquen oder Konzessionären zu ergattern.Passend zum Beginn des chinesischen Neujahrsfest hat Officine Panerai wieder eine streng limitierte Auflage der Panerai Luminor 1950 Sealand 3 Days Automatic Acciaio – 44mm vorgestellt.Es handelt sich hierbei um das achte Modell der zu Ehren der chinesischen Tierkreiszeichen erschaffenen Reihe. Sie begann 2009 mit der Special Edition zum Jahr des Büffels. Danach folgten die Modelle zum Jahr des Tigers, des Hasens, des Drachens, der Schlange, des Pferdes und der Ziege. Das Jahr des Affen wird mit der PAM00850 geehrt.Diese Special Edition der Panerai Luminor 1950 Sealand 3 Days Automatic Acciaio kommt in einer Auflage von nur 99 Exemplaren, von denen jede Uhr ein Unikat ist. Die Gravuren im chinesischen Stil sind ein Werk italienischer Handwerkskunst. Das Motiv wird von Hand eingraviert und anschließend werden Goldfäden in die Rillen im Stahl eingebracht und festgeklopft. Präzision und ausserordentliches handwerkliches Geschick sind hier vonnöten, denn das Gold wird in den bereits polierten Deckel eingelegt, ein Fehler bei diesem letzten Schritt könnte das komplette Werk zerstören. Auf der Innenseite des Deckels befindet sich ein Spiegel.

Mit modernen Materialien will Panerai den uhrmacherischen Traum der schmierungsfreien Uhr verwirklicht haben. Der Lab-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter gibt der Hersteller eine Garantie von 50 Jahren mit auf den Lebensweg, um zu unterstreichen, wie überzeugt man von der gefunden Lösung ist.

Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter PAM00700
Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter PAM00700

Das Handaufzugwerk P.3001/C kommt skelettiert daher und ist mit lediglich vier Steinen ausgerüstet, welche die Stoßsicherung fixieren. Platinen, Brücken, Federhäuser, Hemmung und Stoßsicherung bestehen aus Materialien mit Selbst- oder Trockenschmierung und benötigen so keine flüssigen Schmierstoffe. Die Hauptplatine ist aus einer Keramik auf Tantalbasis gefertigt, die Hemmung besteht aus Silizium, welche dank einer Spezialbeschichtung ebenfalls nicht geschmiert werden muss. Eine solche sorgt auch dafür, dass die beiden Federhäuser nicht gefettet sind, und eine weitere spezielle DLC-Beschichtung auf den Lagersteinen der Stoßsicherung machen auch bei diesen eine Ölung überflüssig.

Das skelettierte Handaufzugswerk P.3001/C der LAB-ID Luminor 1950 Carbotech
Das skelettierte Handaufzugswerk P.3001/C der LAB-ID Luminor 1950 Carbotech

Verbaut ist ein Sandwichdial, jenes doppelte Zifferblatt also, bei dem die Leuchtmasse auf dem unteren Blatt aufgetragen ist und erst durch die exakten Aussparungen im oberen Blatt sichtbar wird. Die Leuchtmasse selbst erstrahlt in schönstem Vintage-Braun, dazu ziert ein aufgedrucktes OP Logo in passender Farbe das fein strukturierte Blatt.Wie die legendäre Fiddy, die PAM 127, mit der vor gut zwölf Jahren der Siegeszug dieser 47-Millimeter-Gehäuse begann, hat auch die PAM617 die kleine Sekunde neben der 9.Ein Feature, dass dem Schwestermodell PAM629 erstaunlicherweise gänzlich fehlt. Und das, obgleich beide Uhren mit dem augenscheinlich gleichen Manufakturkaliber P3000 mit mechanischem Aufzug und – wer hätte es gedacht – 3 Tagen (oder 72 Stunden) Gangreserve ausgestattet sind.Mehr noch. PAM00617 und PAM00629 kosten mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 11.400 Euro auch noch gleich viel. Mit der 629 bekommt man also „less watch for your bucks“. Na, als ob es darum ginge!Natürlich nicht. Denn die 629 kann dafür mit etwas anderem aufwarten. In ihr sehen wir ein Zifferblatt mit römischen Zahlen in der oberen und arabischen Zahlen in der unteren Hälfte. Dazu eine Eisenbahn-Minuterie, jaaaaaa, das ist ein California-Dial! Gänzlich ohne sichtbares Logo, also ganz so, wie es bereits die ersten sehr frühen Panerai Modelle mit Rolex Werken verbaut hatten.Nur waren das eben alles Uhren im schlichteren Radiomir-Gehäuse. Und auch in der Panerai-‚Neuzeit‘ sah man dieses äußerst markante Blatt nur bei eben jenen Radiomir-Modellen. Bisher.

Das Gehäuse und die Kronenschutzbrücke der LAB-ID Luminor 1950 mit einem Durchmesser von 49 Millimetern bestehen aus Carbotech, einem korrosionsfreien Verbundmaterial auf der Basis von Kohlenstofffasern, und ermöglichen eine Wasserdichtheit bis zehn Bar.

So sieht das Carbotech-Gehäuse der Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech live aus
So sieht das Carbotech-Gehäuse der Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech live aus

Das Zifferblatt verfügt über die für Panerai typische Sandwich-Struktur, bei der das blaue Superluminova durch die Aussparungen im Zifferblatt leuchtet. Das Zifferblatt ist erstmals mit Kohlenstoffnanoröhrchen beschichtet, welche ihm einen besonders tiefen schwarzen Farbton verleihen. Diese Beschichtung lässt sich nicht bedrucken, daher befinden sich alle Zahlen direkt auf dem doppelt entspiegelten Glas über dem Zifferblatt. Die Panerai LAB-ID ist auf 50 Exemplare limitiert und kostet 50.000 Euro. tw

Update: So sieht die LAB-ID Luminor 1950 Carbotech am Handgelenk aus:

Wristshot der Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech
Wristshot der Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech

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