Manufakturchronographen von Patek Philippe, A. Lange & Söhne und Vacheron Constantin Japanische Bewegungsreplik

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Uhrenexperte Gisbert L. Brunner hat den A. Lange & Söhne Datograph Auf/Ab, die Referenz 5170 von Patek Philippe und den brandneuen Harmony Chronographen von Vacheron Constantin unter die Uhrmacherlupe genommen.

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Als der wohlhabende Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen wild entschlossen zu seinem Uhrenhändler Willy Rüschenbeck nach Dortmund kam und mit funkelnden Augen von seinem Wunsch erzählte, musste dieser zunächst etwas herumdrucksen. Da gäbe es noch einige Probleme zu lösen, stammelte er hinhaltend. „Ich zahle gerne etwas an“, entgegnete der durchaus solvente Uhrenliebhaber. Aber ums Geld ginge es gar nicht. Vielmehr wolle die Eigentümerfamilie Stern entscheiden, welchen Kunden sie für würdig empfindet, so ein rares Stück aus ihrem Haus zu tragen.Um das herauszufinden, wer da die teuerste Uhr von Patek Philippe Online Shop Replik begehrt, muss jeder Interessent sich offenbaren: Namen, Beruf, Adresse und Angaben zu seiner Leidenschaft für Uhren angeben. Wer das Formblatt nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, hat von Anfang an schon verloren. Denn die Angaben werden überprüft. Aber längst nicht jeder, der diesen Antrag in der nötigen Klarheit stellt, bekommt auch das begehrte Exemplar umgehend geliefert.Denn auf Lager wird nichts produziert, und die Uhrmacher, die in einem speziellen Atelier in der dritten Etage in der Zentrale im Genfer Vorort Plan-les-Ouates arbeiten, können nur wenige Stücke herstellen. Deswegen sind diverse Referenzen vom Antragsvorbehalt betroffen. Seit einigen Jahren werden die Preise in Schweizer Franken mit deutscher Mehrwertsteuer ausgezeichnet, weil man der Stärke des Euro nicht traut. Beispiel: Die Referenz 5207 – eine Grande Complication mit Ewigem Kalender und einer hinreißend klingenden Minutenrepetition – steht zu einem Preis von 801.800 Franken in der Liste und die Referenz 5078P mit Minutenrepetition zu 398.100 Franken. Insgesamt gibt es derzeit vierzehn Uhrentypen, die nicht an jedermann verkäuflich sind.

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Als der wohlhabende Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen wild entschlossen zu seinem Uhrenhändler Willy Rüschenbeck nach Dortmund kam und mit funkelnden Augen von seinem Wunsch erzählte, musste dieser zunächst etwas herumdrucksen. Da gäbe es noch einige Probleme zu lösen, stammelte er hinhaltend. „Ich zahle gerne etwas an“, entgegnete der durchaus solvente Uhrenliebhaber. Aber ums Geld ginge es gar nicht. Vielmehr wolle die Eigentümerfamilie Stern entscheiden, welchen Kunden sie für würdig empfindet, so ein rares Stück aus ihrem Haus zu tragen.Um das herauszufinden, wer da die teuerste Uhr von Patek Philippe C Replik begehrt, muss jeder Interessent sich offenbaren: Namen, Beruf, Adresse und Angaben zu seiner Leidenschaft für Uhren angeben. Wer das Formblatt nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, hat von Anfang an schon verloren. Denn die Angaben werden überprüft. Aber längst nicht jeder, der diesen Antrag in der nötigen Klarheit stellt, bekommt auch das begehrte Exemplar umgehend geliefert.Denn auf Lager wird nichts produziert, und die Uhrmacher, die in einem speziellen Atelier in der dritten Etage in der Zentrale im Genfer Vorort Plan-les-Ouates arbeiten, können nur wenige Stücke herstellen. Deswegen sind diverse Referenzen vom Antragsvorbehalt betroffen. Seit einigen Jahren werden die Preise in Schweizer Franken mit deutscher Mehrwertsteuer ausgezeichnet, weil man der Stärke des Euro nicht traut. Beispiel: Die Referenz 5207 – eine Grande Complication mit Ewigem Kalender und einer hinreißend klingenden Minutenrepetition – steht zu einem Preis von 801.800 Franken in der Liste und die Referenz 5078P mit Minutenrepetition zu 398.100 Franken. Insgesamt gibt es derzeit vierzehn Uhrentypen, die nicht an jedermann verkäuflich sind.
Die Grandmaster Chime Ref. 5175, die 2014 zum 175-jährigen Bestehen der Manufaktur lanciert wurde, ist die komplizierteste Patek Philippe Armbanduhr der gegenwärtigen Kollektion. Die beidseitig tragbare Double face-Uhr beherbergt 20 Komplikationen. Das Uhrwerk besteht aus 1.366 Einzelteilen. Sie besitzt fünf Schlagwerkfunktionen: Grande und Petite Sonnerie, Minutenrepetition, neuartige patentierte Datumsrepetition und Alarm mit Zeitschlag. Auf der Vorderseite werden unter anderem die mittlere Sonnenzeit, eine zweite Zeitzone, ein augenblickliches ewiges Zeigerdatum und die Mondphasen angezeigt. Auf der Rückseite befindet sich unter anderem ein ewiger Vollkalender mit Datum, Wochentag, Monat, Schaltjahrzyklus und vierstelliger Jahresanzeige. Der in die Armbandanstöße integrierte patentierte Wendemechanismus ermöglicht das einfache Drehen des Gehäuses und beidseitige Tragen der Uhr.Am 12. November 2016 erzielte ein ewiger Kalender mit Chronograph bei der Phillips-Herbstauktion in Genf den höchsten Zuschlag, den je eine Armbanduhr erreicht hat. Die Patek Philippe Referenz 1518 in Edelstahl erzielte sage und schreibe 11.002.000 Schweizer Franken inklusive Aufgeld. Bisher hielt den Rekord als teuerste Armbanduhr aller Zeiten ein Unikat mit der Referenznummer 5016 (Minutenrepetition mit ewigem Kalender und Tourbillon), das bei der Wohltätigkeitsauktion Only Watch 2015 für 7.300.000 Schweizer Franken den Besitzer gewechselt hatte.Die superkomplizierte Taschenuhr “Henry Graves” (1933) mit 24 Komplikationen erzielte 1999 einen Auktionspreis von 17 Millionen Schweizer. Am 11. November 2014 wurde die Taschenuhr vom Auktionshaus Sotheby’s erneuert versteigert und erzielte den absoluten Rekordpreis von 23.237.000 Schweizer Franken inklusive Aufgeld. Das ist Weltrekord in allen Kategorien. 6,6 Millionen Schweizer Franken gab es 2004 für eine “Calibre 89” in 18 Karat Weißgold (1989). 6,6 Millionen Schweizer Franken brachte 2002 auch eine Weltzeit-Armbanduhr in Platin (1946) mit der Zeitanzeige für 41 Städte, Länder oder Regionen ein. 3,24 Millionen Schweizer Franken gab es 2011 für einen Eindrückerchronographen in 18 Karat Weißgold (1928) − Rekordpreis für einen einfachen Chronographen.
Das Unternehmen Historia De Patek Philippe Replik wurde im Mai 1839, vorerst unter dem Namen „Patek, Czapek & Cie“, von dem Kaufmann Antoni Patek und dem Uhrmacher François Czapek in Genf gegründet. Nach einigen Inhaberwechseln wird die Firma im Jahr 1932 von den beiden Genfer Zifferblattfabrikanten Charles und Jean Stern erworben und ist seitdem unter dem Namen „Patek Philippe S.A.“ in Familienbesitz. Das Jahr 2001 ist bezeichnend für Patek Philipe, denn in diesem Jahr wird die bis dato vom Unternehmen komplizierteste je gebaute Armbanduhr veröffentlicht: die Sky Moon Tourbillon. Diese ist seither als das Prachtstück des Unternehmens bekannt.Die Uhr besteht aus 686 Einzelteilen und etlichen Komplikationen, unter anderem einem Ewigen Kalender, einer Minutenrepitition sowie einem Tourbillon. Die Rückseite der Uhr ist als Nachthimmel ausgestaltet und zeigt den Lauf der Sterne. Der damals angelegte Preis lag bei knapp 900.000 Euro. Die Uhren von Patek Philippe werden trotz stolzer Preise nicht an Jedermann mit genügend Finanzmitteln verkauft. Vielmehr ist ein Antragsformular notwendig, über welches der Anwärter en Detail geprüft wird. Fällt die Entscheidung zu Gunsten des Anwärters aus, hat er sich als würdig erwiesen, eine Uhr des Hauses Patek Philippe zu tragen. Doch sogar bei Bewilligung kann es Jahre dauern, bis die Uhr geliefert wird. Die Nachfrage ist dementsprechend groß – denn der Erwerb einer Uhr der Manufaktur Patek Philippe gleicht einem Ritterschlag.

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Als weitsichtiger Schritt erwies sich die Einrichtung des Patek-Philippe-Museums. Es beherbergt nicht nur außergewöhnliche Zeitmesser der gesamten Uhrengeschichte, auch wirkte sich der Aufbau der Sammlung belebend auf den Auktionsmarkt aus. So stehen die Uhren der Manufaktur auch bei Käufern in hoher Gunst, die den Werterhalt ihrer Investition im Blick haben. Hauptsitz der Patek Philippe SA ist heute die Manufaktur in Plan-les-Ouates mit Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der Kreation und den Ateliers zur Fertigung der Uhrenbestandteile. Hier beherrscht man in den modernen Fertigungsstätten alle Tätigkeiten − vom Entwurf bis zur Auslieferung der Uhren, vom Kundendienst bis zur Restauration.Zu Patek Philippe gehören die Ausstattungs-Ateliers in Perly (Genf), das Patek Philippe Museum in Genf und die eigenen Verkaufssalons in Genf, London und Paris. Das Unternehmen besitzt acht Partnerunternehmen außerhalb des Kantons Genf: Calame (Gehäusefertigung), Poli-Art (Polieren), SHG (Edelsteinfassen) und Patek Philippe SA La Chaux-de-Fonds in La Chaux-de-Fonds; Cadrans Fluckiger (Zifferblätter) in Saint-Imier; Allaine (Einschalen von Uhrwerken) in Alle; und Betakron (Fertigstellung, Veredelung, Stahlteile) im Jura und Patek Philippe La Vallée SA (Uhrmacherei, Haute Horlogerie und Rhabillage) in Le Brassus.
Patek Philippe strebt seit jeher nach Perfektion und fertigt Zeitmesser von höchster Qualität und Zuverlässigkeit. Kostbare Uhren, die durch ihre Exklusivität und Seltenheit zu einem einzigartigen Vermächtnis werden, das von einer Generation an die nächste weiterreicht werden soll. Zu diesem Zweck setzt Patek Philippe Rose Gold Replik auf innovative Materialien und neuartige Spitzentechnologien, ohne die Traditionen der hohen Uhrmacherkunst zu vernachlässigen. Alle Tätigkeiten stehen unter der Ägide strenger Qualitätskriterien und rigoroser Kontrollen, die ihresgleichen suchen.Firmengründer Antoine Norbert de Patek und Jean Adrien Philippe hatten es sich gelobt, die besten Uhren der Welt zu fertigen. Dies war die Vision zur Gründung einer Manufaktur, die seit 1839 ohne Unterbrechung in bester Genfer Tradition die Uhrmacherkunst ausübt. Patek Philippe pflegt seither seine Innovationen mit mittlerweile über einhundert Patenten. Die Tradition ist geprägt von dem einzigartigen Vermächtnis aus den Erfahrungen und der Genialität vieler Generationen. Tief in dieser Tradition verankert ist das Streben nach Innovation. Uhrmachermeister üben täglich das edle Handwerk der traditionellen Uhrmachkunst aus während sie mit neuen technologischen Errungenschaften an vorderster Front Akzente setzen.
Was wäre denn passiert, wenn Ihre Marke in einer Holding aufgeht? Man kann ja trotzdem noch gute Uhren herstellen.Dann wäre Patek Philippe G 488 Replik heute nichts, da bin ich mir sicher. Nehmen Sie eine Uhr wie die Star Caliber mit ihren 21 Komplikationen, die hat zehn Jahre gedauert, um sie zu entwickeln. Oder unsere Jubiläumsuhr, die Grandmaster Chime, von der es nur sieben Stück gibt und an der wir sieben Jahre gearbeitet haben. Die Energie und das Geld, die nötig waren, hätte niemand innerhalb einer Markengruppe in eine Uhr gesteckt. Niemand. Das ist der Unterschied. Denn auf diesem Prestige, dieser Gründlichkeit bauen wir unsere Zukunft.Sie sprechen viel von Tradition, Herkunft und Qualität. Das tun inzwischen viele Marken. Wir unterscheidet man sich heute auch als Patek Philippe in diesem Markt, der überfüllt ist von „Manufakturen“?Das ist einfach. Die einen nutzen es als Werkzeug im Marketing, für uns ist das Family Business. Andere sagen, sie existieren seit 1870, haben aber fünf Jahrzehnte gar keine Uhren hergestellt. Wir müssen das nicht erzählen, wir sind es einfach. Und wir stellen es immer wieder unter Beweis. Herkunft hat nur dann eine Bedeutung, wenn man sie lebt und nutzt. Wir nutzen unsere jahrzehntelange Erfahrung, die Aufzeichnungen in den Archiven, die Techniken der Vergangenheit. Dabei geht es nicht immer nur um Patek Philippe, sondern auch um die Händler, ihren Geist und ihre Tradition – wir können verstehen, wie ein Unternehmen wie Tiffany, das es seit 1837 gibt, tickt.