Patek Philippe: Schleppzeigerchronograph – Baselworld 2015 Replikat vertrauenswürdige Händler

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Ein Schleppzeigerchronograph, auch Rattrapante genannt, erlaubt das Stoppen von Zwischenzeiten. Dafür läuft ein zusätzlicher Sekundenzeiger mit dem Stoppsekundenzeiger mit, der über einen Drücker abgekoppelt werden. Bei erneutem Betätigen des Drückers schließt er wieder zum Stoppsekundenzeiger auf und läuft wieder mit. Schon in den 1920er Jahren hat Patek Philippe einen Armbandchronographen mit Schleppzeiger gebaut. 2012 erschien ein Ewiger Kalender mit Schleppzeigerchronograph und nun bringt Patek Philippe mit der Referenz 5370 die Komplikation in seiner puren Form.

Patek Philippe Schleppzeigerchronograph Ref. 5370
Patek Philippe Schleppzeigerchronograph Ref. 5370

Als der wohlhabende Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen wild entschlossen zu seinem Uhrenhändler Willy Rüschenbeck nach Dortmund kam und mit funkelnden Augen von seinem Wunsch erzählte, musste dieser zunächst etwas herumdrucksen. Da gäbe es noch einige Probleme zu lösen, stammelte er hinhaltend. „Ich zahle gerne etwas an“, entgegnete der durchaus solvente Uhrenliebhaber. Aber ums Geld ginge es gar nicht. Vielmehr wolle die Eigentümerfamilie Stern entscheiden, welchen Kunden sie für würdig empfindet, so ein rares Stück aus ihrem Haus zu tragen.Um das herauszufinden, wer da die teuerste Uhr von Patek Philippe begehrt, muss jeder Interessent sich offenbaren: Namen, Beruf, Adresse und Angaben zu seiner Leidenschaft für Uhren angeben. Wer das Formblatt nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, hat von Anfang an schon verloren. Denn die Angaben werden überprüft. Aber längst nicht jeder, der diesen Antrag in der nötigen Klarheit stellt, bekommt auch das begehrte Exemplar umgehend geliefert.Denn auf Lager wird nichts produziert, und die Uhrmacher, die in einem speziellen Atelier in der dritten Etage in der Zentrale im Genfer Vorort Plan-les-Ouates arbeiten, können nur wenige Stücke herstellen. Deswegen sind diverse Referenzen vom Antragsvorbehalt betroffen. Seit einigen Jahren werden die Preise in Schweizer Franken mit deutscher Mehrwertsteuer ausgezeichnet, weil man der Stärke des Euro nicht traut. Beispiel: Die Referenz 5207 – eine Grande Complication mit Ewigem Kalender und einer hinreißend klingenden Minutenrepetition – steht zu einem Preis von 801.800 Franken in der Liste und die Referenz 5078P mit Minutenrepetition zu 398.100 Franken. Insgesamt gibt es derzeit vierzehn Uhrentypen, die nicht an jedermann verkäuflich sind.

Das Handaufzugskaliber CHR 29-535 PS gibt sich mit Schaltrad und horizontaler Kupplung klassisch. Der dritte Drücker ist elegant in der Krone untergebracht. Auf dem Emailzifferblatt weisen aufgesetzte Breguetziffern aus Weißgold die Stunde. Eine Tachymeterskala vervollständigt das ansonsten reduzierte Design. Das 41 Millimeter große Gehäuse besteht aus Platin. Neben dem Saphirglasboden durch den man das aufwendig verzierte Werk betrachten kann, wird auch ein massiver Platinboden für Traditionalisten mitgeliefert. Für den Schleppzeigerchronographen verlangt die Schweizer Manufaktur Patek Philippe 216.150 Euro. jk